Vor 8 Stunden
(Heute, 05:36)Berni schrieb: Die Philippinen müssten vor allen Dingen den Strommarkt öffnen für ausländische Investoren. Meralco und andere regionale Stromanbieter möchten das natürlich verhindern, was denen auch relativ leicht fällt, da viele im Besitz von Politikerfamilien sind. Das ist leider nicht nur im Stromsektor so, deshalb wird es ja ausländischen Investoren so schwer gemacht. Das ist wiederum der Grund das Vietnam usw. wesentlich mehr ausländische Investoren hat als die Philippinen.
Das Grundgesetz schreibt immer noch vor, dass mindestens 60% der Anteile in philippinischem Besitz sein muss, Ausländer dürfen maximal 40% der Anteile halten.
Allerdings wurde diese Regel in den letzten Jahren etwas aufgeweicht, so dass z.B. für die Generierung von Strom durch erneuerbare Energie (Sonne, Wind & Wellen) 100% ausländischer Besitz erlaubt ist.
Quelle
Aber mit erneuerbarer Energie allein kann man wegen der Fluktuation kein stabiles Stromnetz betreiben. Ein Stromnetz muss deshalb Komponenten enthalten, welche diese Fluktuationen kompensieren können.
Die Philippinen liebäugeln deshalb mit Mini-Atomkraftwerken, bekannt als Small Modular Reactors (SMRs).
Aber wegen der 60:40 Regel und vielen zusätzlichen Hindernissen steigt kein ausländischer Investor ein.
Status of Small Modular Reactor Technologies in the Philippines


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