Vor 2 Stunden
Philippinische Anwälte sehen eine "bankrotte" Verteidigung von Ex-Präsident Duterte.
Zunächst die Anklage. Die IStGH-Staatsanwälte nutzten die Gelegenheit, um den Fall Element für Element aufzubauen. Sie machten deutlich, dass Duterte letztendlich ein nationales System von Tötungen eingerichtet hatte. Unter anderem wurde ein Rundschreiben der Nationalpolizei zitiert, das anordnete, das Ziele "neutralisiert" werden sollten. In öffentlichen Reden habe Duterte zu Hinrichtungen ermutigt und es gab eine "Kill-Liste", die von einem nationalen Netzwerk abgearbeitet wurde.
Der Verteidiger Dutertes, Nicholas Kaufman ging auf diese Vorwürfe, oder diese zu widerlegen, nicht ein. Vielmehr stellte er den Fall als politische Verfolgung Dutertes dar. Marcos habe Duterte verraten. Kaufmann stellte außerdem die Integrität der Staatsanwaltschaft und der Zeugen infrage. Die Philippiner hätten Duterte genau wegen seiner harten Haltung gegenüber Verbrechern gewählt.
Diese Strategie wird auf den Philippinen kritisiert. "Der Bankrott der Verteidigung ist für mich offensichtlich, und deshalb war die Taktik vielleicht nur, Verzögerung, Verzögerung, Verzögerung", so der philippinische Anwalt Jojo Lacanilao des Duterte Panagutin Campaign Network. Er glaubt, die Verteidigung würde darauf hinauslaufen, alle als schuldig zu argumentieren, außer Duterte: Marcos, die Staatsanwaltschaft, sogar Akademiker aus dem Ausland, ohne dem Gericht eine rechtliche Grundlage dafür zu geben, das Duterte nicht für die Tötungen verantwortlich war.
Übersetzt:
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Philstar
Zunächst die Anklage. Die IStGH-Staatsanwälte nutzten die Gelegenheit, um den Fall Element für Element aufzubauen. Sie machten deutlich, dass Duterte letztendlich ein nationales System von Tötungen eingerichtet hatte. Unter anderem wurde ein Rundschreiben der Nationalpolizei zitiert, das anordnete, das Ziele "neutralisiert" werden sollten. In öffentlichen Reden habe Duterte zu Hinrichtungen ermutigt und es gab eine "Kill-Liste", die von einem nationalen Netzwerk abgearbeitet wurde.
Der Verteidiger Dutertes, Nicholas Kaufman ging auf diese Vorwürfe, oder diese zu widerlegen, nicht ein. Vielmehr stellte er den Fall als politische Verfolgung Dutertes dar. Marcos habe Duterte verraten. Kaufmann stellte außerdem die Integrität der Staatsanwaltschaft und der Zeugen infrage. Die Philippiner hätten Duterte genau wegen seiner harten Haltung gegenüber Verbrechern gewählt.
Diese Strategie wird auf den Philippinen kritisiert. "Der Bankrott der Verteidigung ist für mich offensichtlich, und deshalb war die Taktik vielleicht nur, Verzögerung, Verzögerung, Verzögerung", so der philippinische Anwalt Jojo Lacanilao des Duterte Panagutin Campaign Network. Er glaubt, die Verteidigung würde darauf hinauslaufen, alle als schuldig zu argumentieren, außer Duterte: Marcos, die Staatsanwaltschaft, sogar Akademiker aus dem Ausland, ohne dem Gericht eine rechtliche Grundlage dafür zu geben, das Duterte nicht für die Tötungen verantwortlich war.
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Zitat:"Das ist keine Verteidigung. Das ist nur eine Ausrede", sagte Lacanilao in einem Interview mit dem Headstart von ANC. "Nichts, was dem Gericht irgendeine Grundlage gibt, um zu sagen ... "Dieser Typ ist wirklich nicht schuldig an all diesen Verbrechen."
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Philstar


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