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Rententräume
#81
Hallo Adlaw, Du machst das genau richtig, wie heißt es so schön " lebe deinen Traum", so habe ich das in meinem Leben auch immer gehalten, obwohl es manchmal schon mit einem Risiko behaftet war. Ich habe es aber nie bereut, dadurch habe ich viel gesehen und erlebt in meinem Leben. Bin 1989 alleine zum smoky mountain gelaufen, da haben auch alle gesagt das es zu gefährlich ist, was aber nicht der Fall war, im Gegenteil, die Leute auf dem Weg dorthin und auf dem smoky mountain waren sehr freundlich.
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#82
Tja, im July wird nun die Rente beantragt, ab Oktober bin ich dann wohl offiziell in Rente. Bis zum Ende des Jahres arbeite ich dennoch normal weiter, danach noch 20 Stunden die Woche. Mitte Januar zieht es mich dann für knapp 6 Wochen wieder auf die Philippinen. Ja, es lässt mich nicht los. Da freue ich mich jetzt schon. 

Das ist für mich erstmal ne super Lösung. So bleiben mir alle derzeitigen "Privilegien" erhalten, bei deutlich mehr Freizeit. Und ich denke, im Laufe 2027 werde ich dann schon merken, wie ich weiter machen will.

Man nennt das auch so schön work-life-balance verändern. Nach dann über 48 Jahren wird es auch Zeit, das spüre ich. Und meine Träume, die bleiben mir gottlob. Manche davon werden gelebt, andere dürfen noch warten.

Eine gute Zeit euch allen.
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#83
Genau jetzt, während der Fußballweltmeisterschaft, wird die Regierung versuchen, die sogenannte Rentenreform ohne größere Diskussionen und Protestwellen durchzuboxen. Der Professor Rieck hat ein kritisches Video dazu gemacht. Einige Punkte von vielen:

Normalerweise sollte es bei solch wichtigen Themen breit diskutiert werden, um Ideen zu sammeln und um letztlich die beste Lösung zu erhalten. Die Regierung hat das umgangen, indem sie Sachverständige ausgesucht hat, von denen man in etwa weiß, welche Vorschläge kommen werden. Und diese liegen jetzt vor und darum dreht sich alles. Damit hat man das Ideenspektrum von vornherein künstlich verengt. Andere Lösungsmöglichkeiten gehen unter.

Wer etwas auf Seite legt und privat für sein Alter vorsorgt, kann das an seine Nachkommen vererben. Das ist bei der jetzt angedachten "Kapitalsäule" nicht der Fall. Das dort angesammelte Kapital ist weg, wenn jemand stirbt.  Das tut weh ... 

Es ist anzunehmen, dass dort in Staatsanleihen investiert werden soll. Damit profitiert der Staat. Und eines Tages - so die berechtigte Befürchtung - wird er sich dort bedienen. Wir kennen ja die Begehrlichkeiten des Staates, wenn irgendwo Geld liegt.

Und neue Personenkreise in die Rentenversicherung aufzunehmen, bringt zunächst einmal Geld. Nur, die Menschen gehen irgendwann ja auch in Rente und wollen dann Leistung haben. Auf lange Sicht also ein Nullsummenspiel. Aber dann gibt es ja wieder eine neue Regierung.  Das ist nun aber peinlich / ironisch ...

Wie gesagt, nur wenige von vielen Punkten.  Thinking Und wie komfortabel könnte unser Rentensystem sein, wenn wir uns in den guten Jahren an anderen Ländern wie Skandinavien, Österreich orientiert hätten. 

https://www.youtube.com/watch?v=Abh4grap9PU
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