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Philippinen lehnen diplomatische Immunität für US-KI-Hub ab
#1
Die US-Amerikaner wollen auf einem Grundstück (1619 Hektar) zwischen dem New Clark City Sports Hub und dem Clark International Airport einen KI-Hub bauen. Dafür war von ihnen beantragt worden, dass dieser dort dem amerikanischen Recht unterstellt wird und die Mitarbeiter diplomatische Immunität haben würden.

Die Philippinen haben das abgelehnt und betonen, dass es dem philippinischen Recht unterstellt wird (Investors' Lease Act und das BCDA-Gesetz). Dies hat das Justizministerium bestätigt.

Spatenstich soll Ende 2028 sein. In diesem KI-Zentrum sollen sich um diesen Hauptmieter herum auch kleinere Unternehmen ansiedeln. Das Gebiet soll auch Wohngebiete, Freiflächen und Schulen, zum Beispiel für Kinder von Mitarbeitern beinhalten. Das Außenministerium nennt dies "Golden Node", also einen goldenen Knoten. 

Die Philippinen verfügen über erhebliche Reserven an Nickel, Kupfer, Chromit und Kobalt, Mineralien, die in Chips, Magneten, Motoren und Batterien verwendet werden können. Daher sind immer mehr weltweite Investoren offen für Investitionen in dem Land.

So soll es derzeit ein Interesse von fünf weiteren US-Firmen geben, drei Unternehmen aus Israel und zwei aus Dubai.

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Philstar

Ob die Europäer die Philippinen immer noch nicht im Focus haben? Es wird Zeit, dass wenigstens ein Freihandelsabkommen abgeschlossen wird.
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#2
Im Übrigen finde ich es gut, dass sich die Philippinen nicht herumschubsen lassen.  Thumbsup
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#3
Im Zusammenhang mit dem geplanten KI-Hub der Amerikaner wird in dem Papier "Pax Silica and the Philippine Industrial Upgrading Challenge: A Tatak Pinoy Strategy Perspective" darüber diskutiert, dass die Philippinen nicht alte Fehler wiederholen sollten und mehr tun, als lediglich "Gastgeber" zu sein.

In der Vergangenheit gab es immer wieder ausländische Investitionen auf den Philippinen, beispielsweise im Elektronikbereich, wo die Philippinen zwar Teile in großen Mengen hergestellt haben, die dann aber zur Fertigung des Endprodukts in andere Länder exportiert wurden, wo dann eine wesentlich größere Wertschöpfung als auf den Philippinen stattfand. Wir haben darüber hier im Portal bereits früher diskutiert.

Deshalb ist erforderlich, dass die philippinischen Unternehmen, Arbeitnehmer, Lieferanten und Institutionen diese Gelegenheit nutzen, auch in höherwertige Segmente der Halbleiter- und KI-Industrien einzusteigen. Die Voraussetzungen wären da, denn die Philippinen würden bereits mehr technologische Fähigkeiten besitzen, als angenommen.

Aus meiner Sicht sehr sinnvolle Vorschläge.

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Manila Bulletin
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