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Das Ergebnis der Pisa - Studie ist nicht sehr schmeichelhaft für die Philippinen ausgefallen.
Zitat:the Philippines ranked lowest in reading comprehension and second to the lowest in both math and science.
Manila Times
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Mit Taschenrechner wäre er sicherlich besser ausgefallen
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06-12-2019, 08:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06-12-2019, 09:06 von Speedy.)
Mit den Lösungen hintendran vielleicht noch besser.
Deutschland macht da ja auf Platz 20 auch alles Andere als eine gute Figur.
Da sollen die zukünftig weltbesten Planer und Entwickler heranwachsen?
Wir erinnern uns: Die Tendenz geht dahin, alle Industrie ins billige Ausland zu verlagern, Handwerk ist als Beruf out und kaum noch gefragt, andere praktische Berufe wie LKW-Fahrer sterben schon heute aus.
Wie also werden die heute Fünfzehnjährigen ihren Lebensunterhalt verdienen? Ach so, ich vergass: Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen, alles kein Problem.
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Schulen besser gleich schliessen?
Der Schlussbericht der Second Congressional Commission on Education, der am 26. Januar 2026 veröffentlicht wurde, zeichnet ein rabenschwarzes Bild:
Zitat:...nur 4 von 1000 Oberstufenschülern erzielen die erwarteten Lernstandards.
Trotzdem dürfen die meisten Schüler die 12. Klasse abschliessen. Diese Diskrepanz bedeutet, dass junge Menschen die Schule abschließen, obwohl sie nicht über die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen verfügen, die ihr Abschlusszeugnis eigentlich suggerieren sollte.
Diese Zahlen decken sich mit den Ergebnissen der Philippinischen Statistikbehörde aus dem letzten Jahr, die zeigen, dass 18.9 Millionen Oberstufenabsolventen funktionale Analphabeten sind.
Quelle
Zitat:Fast neun von zehn Schülern, die in die 7. Klasse eintreten, verfügen im Lesen nicht über das Niveau, das für die 7. Klasse erwartet wird.
...
Die Philippinischen Statistikbehörde hat in ihrer Studie aus dem Jahr 2024 festgestellt, dass fast 30% der Filipinos im Alter von 10 bis 64 Jahren funktionale Analphabeten sind oder Schwierigkeiten mit dem Leseverständnis haben.
Funktionale Analphabeten sind Menschen, die Schwierigkeiten haben, schriftlichen Anweisungen zu folgen, grundlegende Ausgaben zu berechnen, Beipackzettel zu lesen oder Formulare für die Arbeitsaufnahme oder den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen auszufüllen.
Quelle
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Ein Problem ist dort wohl auch, dass es keine Schulpflicht gibt. Wenn ein Kind längere Zeit unentschuldigt fehlt, kümmert sich von der Schule niemand, das ist denen völlig egal. Ich weiß das, weil in der Verwandtschaft der Sohn eines Schwagers zwar mit Schuluniform losgegangen ist, aber nicht in die Schule, sondern sonst wohin. Erst nach einigen Wochen ist das durch einen Zufall herausgekommen, als er sich in Lügen verstrickt hat und die Eltern in der Schule nachgefragt haben. Mit denen bekam er Krach. Der Schule war das aber wohl relativ egal.
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Bei einem Bevölkerungszuwachs von fast 80'000 pro Monat muss zwangsläufig alles in Bezug auf Bildung aus dem Ruder laufen. Man müsste monatlich 2666 zusätzliche Schulzimmer errichten und diese mit entsprechendem Personal versorgen.
Aus dieser Perspektive lässt sich auch erahnen, wieso alle Schüler durchgeschleust werden und die Schule ohne Erreichung des erwarteten Bildungsniveaus verlassen. Müssten die Schüler mit ungenügender Leistung die Klasse wiederholen, würde der Umfang der Klasse, welche die Sitzengebliebenen aufnehmen müsste, schlichtwegs explodieren - und das in exponentiellem Verhältnis.
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(27-01-2026, 10:34)AlexSchumacher schrieb: Schulen besser gleich schliessen?
Der Schlussbericht der Second Congressional Commission on Education, der am 26. Januar 2026 veröffentlicht wurde, zeichnet ein rabenschwarzes Bild: Wenn dies wirklich so stimmt, und davon gehe ich aus, dann ist ja auch eine weiterführende Ausbildung,
welche schnell mal 200.000 Piso und mehr kostet eigentlich für die Katz.
Wenn die nicht mal so viel Verstand haben lesen und schreiben zu lernen und auch zu verstehen,
wie soll das dann in einer Ausbildung klappen, welche ja zu 90 % theoretischer Unterricht ist??
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(28-01-2026, 01:49)AlexSchumacher schrieb: Bei einem Bevölkerungszuwachs von fast 80'000 pro Monat muss zwangsläufig alles in Bezug auf Bildung aus dem Ruder laufen.
Manche Prognosen sagen eine Bevölkerungszahl von ca. 134 Mio. bis 2050 voraus. Davon lebt dann fast die Hälfte in Städten. Es kommt also noch die Problematik der Infrastruktur, sowie die Versorgungssicherheit der Menschen dazu.
Wir hatten schon mal nen Faden "Quo Vadis Philippinen".
Man kann hier fragen wenn man will, die meisten wollen raus aus ihrem Land. Wen wundert es?
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(Gestern, 10:41)Adlaw schrieb: Manche Prognosen sagen eine Bevölkerungszahl von ca. 134 Mio. bis 2050 voraus.
Und überwiegend junge Menschen, während andere Länder überaltert sind. Das kann natürlich auch ein wirtschaftlicher Vorteil für ein Land sein, denn junge Familien haben einen großen Bedarf an Waren, der erfüllt werden muss und sind insoweit ein gewaltiger Markt, der Unternehmen anziehen könnte, was Präsident Marcos ja derzeit stark in Angriff nimmt. Derzeit wird zum Beispiel auch ein Freihandelsabkommen mit der EU verhandelt.
Wir müssen die Entwicklung mal abwarten. Es gibt auch Chancen, jedenfalls für die, die ein besseres Ergebnis in den Schulen erzielen. Es wird aber auch viel davon abhängen, wie die Philippinen nach Marcos regiert werden. Wenn Frau Duterte Präsidentin werden sollte, sehe ich eher schwarz.
Und grundsätzlich bin ich auch ein Gegner des extremen und ungebremsten Bevölkerungswachstums, denn dann wäre es bedeutend einfacher, die Armut zu bekämpfen. Weniger Kinder, aber gewollte Kinder, um die man sich dann auch kümmert und für eine gute Schulbildung und Berufsausbildung sorgt, wäre eindeutig besser.
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