Ein internationales Forschungsteam mit Schweizer Beteiligung hat einen Wirkstoff entdeckt, der Hoffnung weckt im Kampf gegen die Tropenkrankheit Malaria. Eine einzige Dosis der Substanz heilte infizierte Mäuse. Ob das beim Menschen genauso ist, muss aber noch untersucht werden.
Die neue Substanz gehört zur chemischen Klasse der Spiroindolone. Entdeckt wurde sie von einem Forscherteam, dem auch das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut in Basel (Swiss TPH) und der Pharmakonzern Novartis angehören.
Der Fund sei noch kein Grund zur Euphorie, warnte jedoch einer der beteiligten Wissenschaftler. Das Molekül müsse nun eingehend auf seine Sicherheit untersucht werden - dann stünden klinische Studien beim Menschen an.
Bis zu einem neuen Medikament würden mindestens noch fünf Jahre vergehen.
Quelle:
http://www.orf.at/stories/2012439/